Jetzt ist es nicht mehr weit

Sonntag abend hab ich mir dann auf den Schreck ein Bier mehr gegönnt und eines musste ich natürlich noch auf die Helfer im Hintergrund trinken, die das Desaster abgewendet haben. Das hat das Aufstehen am Montag früh nicht wirklich leichter gemacht.
Nach dem Frühstück ging’s zur Kirche. Als Erstes stand Koffer aufladen auf dem Programm – nochmal an dieser Stelle: die müssen wir sechs Mal in die Hand nehmen; bitte achtet auf das Gewicht.
Nachdem Ihr Euch dann auf den Weg gemacht hattet, haben wir uns noch von allen verabschiedet, ich hab mir noch den Segen von Pfarrer Eckl abgeholt (auf dass auch alles gut zu Ende geht) und dann ging’s ab nach Hub. Heuer haben wir uns richtig beeilt, nachdem wir letztes Jahr ja zu spät dran waren.
Ab Hub haben wir uns dann wieder hinten einsortiert und Euch begleitet.

Altötting-2014 (3)

Ich bin mir sicher, dass Ihr Euch schon oft gefragt habt, wie zwischen dem Abmarsch in Garching und dem Einzug in Altötting die Blumen an die Autos der Sanis kommen. Ich kann das Rätsel lösen.

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Passiert unterwegs.

Während der Pause in Heiligenstadt war der Schatten dieses Jahr der gefragteste Platz, die Sonne brannte immer noch unbarmherzig auf uns herab.
Wir haben uns, nachdem der Zug abmarschiert war, gleich daran gemacht, vom grünen in den weissen Rucksackwagen umzuladen. Der Grüne fuhr direkt an die Basilika, um die Lautsprecher in Empfang zu nehmen, wir fuhren ins Kreszenziaheim, um dort den Wagen abzustellen. Von dort sind wir dann zu Fuss an die Basilika.
Letztes Jahr hatten wir ja die wundervolle Aufgabe, den Gottesdienst zu gestalten, weil wir als Erstes in die Basilika eingezogen sind. Daraus ergibt sich im Folgejahr die weniger angenehme Aufgabe die Basilika zu „räumen“ – also die Touristen rauszuscheuchen, damit die Pilger nach ihrem mühevollen Marsch auch einen Sitzplatz haben – und den Platz mit den Seilen abzusperren, damit Euch keiner auf den letzten Metern noch vor die Nase springt.
Hat beides ganz gut geklappt – bis auf die drei Unbelehrbaren, die immer nicht aus der Kirche wollen.
Seile gespannt und schon wart ihr da:

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Gegen Ende fuhr mir dann nochmal der Schreck in alle Glieder, weil nur vier Lautsprecher da waren, aber der fünfte hatte sich unter die Gruppe 2 gemischt.
Nachdem alle Lautsprecher eingesammelt, eingeladen und gesichert waren, hatten wir unseren Teil getan und sind nach einem kurzen Gebet bei Bruder Konrad zurück ins Kreszenziaheim, um die Schwestern bei der Bewachung Eures Gepäcks abzulösen.

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Eingeordnet unter 05 - Pfingstwallfahrt 2014

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