Archiv der Kategorie: 10 – Pfingstwallfahrt 2009

Die ultimative Lobhudelei

Mittlerweile bin ich wieder zu Hause und habe mich ein wenig ausgeschlafen. Die Erinnerung ist immer noch recht präsent, vor allem an all die hilfreichen Menschen, die dafür gesorgt haben, dass alles so reibungslos laufen konnte, wie es schliesslich gelaufen ist.

Mein besonderer Dank gilt der Münchner Gang um die Schwestern R., meiner Mama, Sepp aus H., Hias, Sepp aus U. und allen, die auf dem doch beschwerlichen Weg Lautsprecher, Kreuze oder Fahnen getragen haben. Die Liste erhebt keinen Anpsuch auf Vollständigkeit!

Die alte Phrase von Sepp Herberger kann auch hier – leicht abgewandelt –  gedroschen werden: Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt!

2010 möchte ich schon während der Vorbereitung beginnen zu schreiben….

So Gott will und ich gesund bleibe, werde ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein.

Bis dahin! Ciao. 

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Gestärkt im Glauben

Auch in diesem Jahr werde ich im Glauben gestärkt von der Pfingswallfahrt heimkehren. Warum? Es gibt jede Menge Gründe – hier sind einige davon:

Frau M. H. aus Schnaitsee, die meine Mutter angesprochen hat, sie habe für sieben Pilger gekocht und wir sollten doch sieben Leute schicken. Frau H. hatte schon länger keine leichte Zeit, weshalb ich ihr Angebot noch beachtlicher finde. Ihre Nächstenliebe hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Schwester M. die nun schon zum zweiten Mal das Sterbebild meines Vaters nach Altötting trägt. Ihr tiefer Glauben berührt mich noch jetzt!

Der Pilger aus Italien, der am zweiten Abend in Wasserburg kaum noch laufen konnte, aber dennoch heute morgen losmarschiert ist. Er ist nicht weit gekommen, aber nächsten Frühling will er „trainieren“, um wiederzukommen. Welch vorbildlicher Wille!

Die Quartiergeber von Edling, Wasserburg und Garching. Beispielhafte Güte und Gastfreundschaft!

All die hilfsbereiten Menschen im Zug und auf der Strecke!

Das Wetter – nur einmal Regen und nur während der Mittagspause!

Über 800 Menschen und es ist nichts passiert!

Alle haben ein Bett für die Nacht gehabt!

Keine „Unfälle“ bei Gepäck, etc.

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So Gott will und ich gesund bleibe, werde ich nächstes Jahr wieder dabei sein.

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Am Ziel

Kurz darauf schob sich der Anfang der Gruppe die kleine Welle vor dem Vorplatz der  Basilika hinunter.

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Unter dem Applaus der Zuschauer zogen die Pilger singend durch die freigemachte Gasse in die Basilika ein.

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Leider konnte ich die Messe nicht besuchen – ich habe die Lautsprecher und das Gepäck bewacht. Doch so hatte ich die Gelegenheit, den beeindruckenden Pilgerzug zu betrachten. Beachtliche 25 Minuten schoben sich die Pilger singend und betend an mir vorbei.

Ich verfolgte die Messe über Lautsprecher, während ich im Einstieg des Wagens saß. Der ein oder andere schnappte sich schon seinen Rucksack, aber nach dem Ende der Messe begann der Ansturm. Zwanzig Minuten später lag nur noch mein Zeug und die Taschen von meiner Mama im Auto. Das wurde zur Abholstelle für das Gepäck gebracht, während wir uns noch einen Kaffee holten.

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Die letzten Kilometer

Frisch gestärkt machte sich die Pilgergruppe (mittlerweile auf über 2000 Pilger angewachsen) auf die letzten Kilometer. Von Heiligenstatt sind es ca. fünf Kilometer bis nach Altötting. Drei Kilometer vor Erreichen unseres Zieles hiess es für die Helfer, am scheinbar unendlich langen Pilgerzug vorbeizufahren und sich am Treffpunkt in Altötting zu versammeln.

Die Gepäckstücke wurden ausgeladen, danach ging es mit einem der Begleitfahrzeuge mitten durch die Innenstadt zur Basilika. Gute fünf Meter vor den Stufen zum rechten Nebeneingang habe ich das Begleitfahrzeug abgestellt und mich dann noch schnell frisch gemacht.

Währenddessen versammelten sich langsam die Altöttinger und Verwandte & Freunde von Pilgern auf dem Platz vor der Basilika.

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Als Helfer plötzlich begannen, eine Gasse frei zu machen und Absperrseile zu ziehen, konnte das nur eines bedeuten – der Einzug der Pilger stand kurz bevor.

 

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Das Pilgerfest in Heiligenstatt

Pünktlich um 10:00 haben wir Heiligenstatt erreicht, wo sich schon mehrere Pilgergruppen aus Bayern und Österreich mit leckerem Kuchen, feinen Würstchen, Limonade und Kaffee stärkten.

 Über 2000 Pilger haben sich auf der Wiese vor dem Kloster niedergelassen, um Brotzeit zu machen.

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Nach der Pause nahmen die Pilger die letzten fünf Kilometer unter großem Applaus der Heiligenstätter und der Pilger  in Angriff.

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Immer weiter Richtung Altötting

Heute morgen um 7:00 hat die Pilgergruppe die letzte (und kürzeste) Etappe in Angriff genommen. Bisher gab es – ausser den üblichen Pilgerleiden – keine gröberen Zwischenfälle und alle sind halbwegs frisch auf dem Weg nach Altötting.

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Um 10:30 werden wir Heiligenstatt erreichen, wo uns die örtliche Feuerwehr mit Kaffee und Kuchen versorgen wird. Die „Brotzeit“ wird dann gemeinsam auf einer riesigen Wiese vor dem Kloster eingenommen. Dort treffen wir dann auch auf weitere Wallfahrtsgruppen.

Gemeinsam wird dann die letzte Etappe nach Ältötting in Angriff genommen.

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Sani, yesterday my life was filled with rain….

but then you came and released my pain.

Zur Versorgung von Blasen, kleineren Wehwehchen und falls wirklich mal etwas Schlimmes passieren würde, wird der Pilgerzug von den Maltesern aus München begleitet.

Im Namen aller Fußkranken möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Euch bedanken. Ohne Euch wäre der Besenwagen ja völlig überfüllt….

Vielen lieben Dank auch für Gummibärchen, die den gelegentlichen Unterzucker prächtig überbrücken helfen.

Sani, to be true, I like you!!

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PS: Mein persönliches „Vergelt’s Gott“ für die Decke – ohne die hätte ich echt erbärmlich gefroren.

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